
Auf halber Strecke zwischen Hamburg und Berlin, am Zusammenfluss von Havel und Elbe, gleicht die Altstadtinsel Havelbergs einem Herz inmitten des Stromes.
„Insel und Domstadt im Grünen“ nennt sich die seit 01.06.2008 wieder amtlich bestätigte Hansestadt aber auch, weil Camping-, Biber- und Ziegeninsel mit viel Wassertourismus im „Feuchtgebiet internationaler Bedeutung“ das Bild prägen und weil die Kathedrale des alten Bischofssitzes heute über die „Straße der Romanik“ und international über „Transromanica“ als Baudenkmal und Kulturzentrum eine gute Adresse geworden ist. Großzügige kostenfreie Busparkplätze finden sich am Dom ebenso wie am Bus-Schiffs-Terminal.
Stadtführungen oder- rundfahrten, sogar eine „Vier-Insel-Kanu-Stadtrunde“ mit historisch gewandeten „Persönlichkeiten“, Dom und Orgelführungen mit Vorspiel, Dampferfahrten und gastronomische Leckerbissen zu Land oder zu Wasser, runden eine Tagestour ab. Bei Mehrtagesfahrten sollten interessante Ausflüge zur Kurstadt Bad Wilsnack mit Wunderblutkirche und Plattenburg, zur Mumie des Ritters Kahlbutz oder z. B. in die Kaiserstadt Tangermünde attraktiv sein.
Gerade in den kommenden Jahren bis 2015 wird Havelberg sein Antlitz als eines der Zentren der BUGA „Von Dom zu Dom“ im Havelland weiter verschönern. Bedeutende, damit in Verbindung stehende Höhepunkte, wie Dom-, Hafen- und Blasmusikfest, vor allem aber Bootskorso und der hunderttausend Besucher anziehende Havelberger Pferdemarkt Anfang September, schlagen schon heute den Bogen als Brücke zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg.
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